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Vor 4000 Jahren entstand Yoga in Südasien. Heute wird Yoga weltweit praktiziert und ist das beliebteste Fitnessprogramm für jung und alt. Es kann bei vielen gesundheitlichen Leiden helfen. Das klassische Yoga besteht aus den 5 Elementen:

Körperübungen - Asanas
Atemübungen
Ernährungsempfehlungen
Meditation
Entspannung

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1. Was ist Yoga?

Das Wort "Yoga" bedeutet "Einheit" und "Harmonie". Es ist ein Weg, um Körper, Atem, Geist und Seele harmonisch aufeinander wirken zu lassen. Ausgeglichenheit, innere Ruhe, körperlich Fitness und ein allgemeines Wohlbefinden helfen uns mit den Belastungen des Alltags spielend fertig zu werden.

Yoga verändert dein Leben. Dein Körper wird beweglicher und stärker, automatisch wird auch dein Geist beweglicher. Du nimmst neue Möglichkeiten wahr. Dein Handeln wird selbstbewußter und zielgerichteter. Du erlebst eine neue Freiheit. Du bist ganz bei dir.


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2. Yoga Übungen - Wirkung auf die Gesundheit


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Regelmäßige Yoga Übungen können dauerhaft die Gesundheit verbessern. Anspannung und Entspannung sind der natürliche Gegensatz im Leben. Dieses Prinzip liegt auch den Yoga Stellungen zugrunde. Durch bewusstes An- und Entspannen unter Zuhilfe nehmen der Atmung und der kontrollierten Ausführung der Übungen werden die Selbstheilungskräfte aktiviert. Die Körperhaltung wird verbessert, Muskeln werden aufgebaut, die natürliche Beweglichkeit wieder hergestellt.

Yoga ist für viele vor allem ein Mittel zum Stressabbau. Alltägliche Herausforderungen, Reizüberflutung durch Medien und berufliche und private Verpflichtungen lassen uns nicht so einfach unsere innerer Ruhe finden. Die körperlichen Übungen entspannen die Muskulatur, dadurch werden stressbedingte Schmerzen gelindert. Meditationstechniken und bewusstes Atmen verhelfen zu mehr Konzentration, Gelassenheit im Alltag. Sie wirken auch vorbeugend gegen Stress und Burn out.

Bestimmte Yoga Übungen wirken sich positiv auf den Bluthochdruck aus. Wissenschaftliche Studien zeigen, das Yoga mindestens 1- bis 2-mal wöchentlich für 20 Minuten ausgeführt, den Blutdruck bei Patienten mit krankhaft erhöhten Werten deutlich senken kann.  In vielen Fällen kann das Einnehmen von Medikamenten beendet werden.

Korrekt ausgeführte Yoga Übungen (Yoga Asanas) beseitigen Rücken- und Gelenksschmerzen. Sie stärken die Muskulatur und richten die Wirbelsäule auf. Sanftes Dehnen stellt die natürliche Bewegungsfähigkeit wieder her ohne Gelenke, Sehnen und Bänder zu belasten.

 


Einige Yoga Arten sind intensiv in der Bewegung und eignen sich als Fitnesstraining.  Yoga unterstützt den Körper somit beim Fettabbau beim Abnehmen und kurbelt den Stoffwechsel an. Wissenschaftlich bewiesen ist eine Senkung des Blutzuckerspiegels bei Diabetes bei regelmäßigen Training schon nach 6 Monaten.

Die richtige Zusammenstellung von Atem- und Entspannungstechniken gemeinsam mit Körperübungen vermindern deutlich Kopfschmerzen und Migräne.

Einige Yoga Stellungen wirken bei richtiger Ausführung auf die menschlichen Hormone positv. Vor allem das weibliche Hormonsystem kann so harmonisiert werden. Zusätzlich werden Giftstoffe und Einlagerungen aus Arterien und Knochen leichter ausgeschieden. Hormone, die zur Erneuerung des Körpers beitragen, werden ausgeschüttet. 

Gelassenheit und Ruhe sind die größten Geschenke von Yoga an uns Menschen. Yoga lehrt die Beherrschung des Körpers und der Atmung. Die Konzentration ist die Fähigkeit, sich ganz einer Sache oder einem Gedanken zu widmen. Diese Konzentrationsfähigkeit wird geschult und zeigt den Weg zur Kontrolle seiner Gedanken und Gefühle. Sorgen und Ängste werden weniger. Glücklich sein wird unabhängiger von äußeren Umständen. 


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3. Yoga Herkunft und Geschichte

Der Ursprung von Yoga geht weit zurück. Vor über 3000 Jahren entstand die grundsätzliche Idee im Südwesten Asiens und gelang durch die Völkerwanderung nach Indien. Die älteste Form ist die Meditation. Sie existiert bis heute unter dem Namen Raja Yoga und gilt als König des Yoga. Buddha wird sehr oft meditierend dargestellt. Dabei sitzt er im typischen Sitz mit überkreuzten Beinen, das erste Asana. Dieser Sitz wird auch Lotussitz genannt, der für Anfänger oft unbequem ist. Mit andauernder Praxis erweist er sich dann als bequem und gestattet eine tiefe Meditation.
Gautama Buddha, auf dem die Religion des Buddhismus aufbaut, wurde
550 v. Chr. am Fuße des Himmalaya-Gebirges geboren. Er wurde zum wandernden Mönch und gelang durch Raja-Yoga zur Erleuchtung.

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 vor 1000 v. Chr.  Raja Yoga

 Yoga als Weg um eins mit dem universellen Bewußtsein zu werden gelangt von Persien aus auf den indischen   Kontinent

 ca. 900 v. Chr.  Jnana Yoga

 auch Yoga der Weisheit genannt. Wurde von Philosophen  auf Basis der Intuition entwickelt. Erstmals   aufgeschrieben in den Upanishanden, Schriften mit Berichten über Yoga Übungen und Erfahrungen.

 ca. 500 v. Chr.  

 Gautama Buddha und seine Anhänger erlangen das Nirvana durch Ausübung von Raja Yoga

 ca. 300 v. Chr.  Karma Yoga

 Rechte Dinge sollen zur rechten Zeit getan werden um späteres Unglück zu vermeiden. Aufgeschrieben von dem   Weisen Vyasa im Bhagavadgita. Es beinhaltet ein Gespräch zwischen dem Kriegsherren Arjuna und seinem   Wagenführer Gott Krishna.

 ca. 200 v. Chr.  

 Das erste Handbuch mit Richtlinien zur Meditation und Ausübung von Yoga durch den Weisen Patanjali entsteht.   Genannt Yogasutren.

 ca. 300 n. Chr.  Tantra Yoga

 Die Vorstellungskraft und die Sinne sollen mittels Yogaübungen zur Ekstase genutzt werden, die zur Erleuchtung   führen kann. Gegründet vom Philosophen Asanga. Er ermuntert auch zum Aufsagen von heiligen Wörtern -
 den Mantren.

ca. 1000-1200 n. Chr.  Bhakti Yoga

Die Anbetung eines persönlichen Gottes, die Hingabe zu Brahma, dem Schöpfer des Universums, werden vom Weisen Ramanuja in den Mittelpunkt gestellt. Man erlangt Erleuchtung durch den Dienst am Menschen, an Gott und durch Gebete und Glauben.

ca. 1000 n. Chr.  Hatha-Yoga

Die Grundlage bilden die körperlichen Übungen der tantrischen Zeit, dazu kommen Asanas, Atmung, Reinigung, Visualisierungstechniken als Hilfen zur Erlangung der Einheit mit dem universellen Bewusstsein.

 


Erst um 1800 werden in Europa die ersten antiken Yoga Schriften übersetzt. Nach Nordamerika kam Yoga 1893 durch Vivekanada. Bereits um 1900 bereisten Yogis die westliche Welt und brachten die klassische Schule des Hatha Yoga mit. Nach dem 2. Weltkrieg begann eine Reisewelle zum Hatha Yoga Studium nach Indien und immer mehr indische Lehrmeister unterrichteten auch im Westen.
Einen eigenen Yoga Stil entwickelt um 1940 B.K.S. Iyengar (1918-2014).
Er gründete das Iyengar-Institut in Poona und unterrichtete erstmals auch gemischte Gruppen in Indien. Seine Lehre verbindet das klassische Hatha Yoga mit anatomischen Kenntnissen, die Basis sind exakte Körperhaltung und Bewegungen. Zusätzlich setzt er im Yoga auch Hilfsmittel - Gurte, Blöcke,... - ein. Durch ihn und seine Bücher wurde Hatha Yoga im Westen populär und verbreitete sich rasch.



4. Yoga Arten - welche gibt es?

HATHA YOGA
Ha bedeutet Sonne, tha bedeutet Mond. Dieser Name bezieht sich auf die Atemübungen Pranayama, die als Verbindung von Körper und Geist angesehen werden. Hatha Yoga ist am weitesten verbreitet. Individuell abgestimmte Übungen kann man sehr gut zuhause durchführen. 

KUNDALINI YOGA
Die Energie im Becken und am unteren Ende der Wirbelsäule wird Kundalini-Energie genannt. Im Kundualini Yoga wird diese Energie angeregt und soll durch das Aufsteigen in das oberste Chakra - dem Scheitel - zur Erleuchtung führen. Auf jedem Fall führt sie zu rasch zu einem gesteigerten Wohlbefinden. Kundalini Yoga ist von den Lehren des Sikhismus beeinflusst, dennoch unabhängig von einer Religion. Die Übungen sind dynamisch, zum Teil auf Basis von Hatha-Yoga. Für die Meditation typisch sind Mantren, dem Wiederholen von heiligen Namen, Silben oder Wörtern. Eine Yoga Einheit besteht meistens aus 45 Minuten Übungen und anschließend aus 15 Minuten Meditation.
Kundalini Yoga ist ein wichtiger Teil von Tantra, der Verbindung von Sinnlichkeit mit Spiritualität.

SCHWANGERSCHAFTSYOGA
Gerade die sanften Formen von Yoga unterstützen den Körper und die Seele bei einer Schwangerschaft. Auch Ärzte und Hebammen empfehlen Yoga in der Schwangerschaft. Sanftes Dehnen von Bänder und Sehnen stärken diese, die Atemübungen unterstützen bei der kommenden Geburt. Das Vertrauen in dich selbst wird gestärkt.Die Geburt wird insgesamt komplikationsloser, gelasssener und angenehmer erlebt - wie Studien beweisen. Ca. 6 Wochen nach der Geburt kann mit Rückbildungsyoga begonnen werden. Beckenboden, Bauch und Rücken werden wieder gestärkt.

AERIAL YOGA
oder FLIEGENDES YOGA. Die Yoga Übungen werden in einem großem, von der Decke hängendem, dreieckförmigen Tuch auf ca. 50 cm Höhe durchgeführt.  Fortgeschrittene Übungen fallen leichter, die Wirbelsäule und Gelenke werden entlastet. Zusätzlich vermitteln die Übungen im Tuch ein Gefühl der Geborgenheit, der Freiheit. Loslassen wird geübt.


IYENGAR YOGA
B.K.S. Iyengar, ein angesehender indischer Lehrmeister, entwickelte aus dem klassischem Hatha-Yoga eine Yoga für die heutige Welt. In seinem Yoga-Stil werden teilweise auch Hilfsmittel wie Gurte, Blöcke und Matten benutzt. Dadurch sind einzelne Stellungen einfacher durchzuführen. Die Ausführung der Übungen und Bewegungen muss korrekt sein. Das Bewusstsein konzentriert sich auf  die aktivierten Bereiche im Körper.


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YIN YOGA oder TAO YIN YOGA
Ruhig und meditativ werden die Übungen im Yin Yoga durchgefüht. Der Schwerpunkt liegt auf der Atmung, der Stärkung von Wirbelsäule und Bauch. Im Gegensatz zu den muskelaufbauenden Yoga Arten (z. B. Iyengar) steht hier die tiefe Dehnung des Körpers im Mittelpunkt. Zusätzlich werden Bänder und Sehnen beweglicher und elastisch. Die langsame Ausführung entspannt, man wird ruhiger und gelassener.

BIKRAM YOGA
26 klassische Yoga Übungen werden in einem Raum mit ca. 40 Grad Celsius durchgeführt, begleitet von 2 Atemübungen. Durch die äußere Wärme sollen die Muskeln und Sehen aufgewärmt und der Körper entgiftet werden. Durch das Schwitzen kann die körperliche Fitness erhöht werden. Bikram Yoga sollte nur von gesunden Menschen angewandt werden. Genug Trinken und auf erhöhte Elektrolytzufuhr muss geachtet werden. Bei erhötem oder niedrigen Blutdruck muss beim Arzt abgeklärt werden, ob Bikram Yoga geeignet ist.

SIVANANDA YOGA
Ist benannt nach dem spirituellen Lehrer Swami Sivananda (1887-1963). Swami Vishnudevananda, sein Schüler, gründete 1957 internationale Yogazentren. Grundlage bilden neben den Körperübungen und der richtigen Atmung die Entspannung, die richtige Ernährung und das Denken/die Meditation. Yoga soll eine Mischung aus den 4 Pfaden sein: dem Pfad des Handelns, der Hingabe, der geistigen Kontrolle, der Weisheit. Sivananda Yoga eignet sich vor allem zur Bewältigung von Stress, führt zu mehr Gelassenheit, Konzentration und Beweglichkeit.

ASHTANGA YOGA und VINYASA YOGA
Diese körperlich eher fordernde Art des Yoga wurde vom Inder Sri Krishna Pattabhi Jois (1915-2009) entwickelt. Sie ist eher für Geübte geeignet. Es werden dabei die Übungen dynamisch ausgeführt, mit Sprüngen und einer speziellen Atmung verbunden. Ashtanga Yoga nennt man daher auch Power-Yoga.
Beim Vinyasa Yoga fließt jede Bewegung in die nächste, vom Atem unterstützt. Stress und störende Gedanken werden schnell abgeschaltet, ein Flow-Zustand kann sich einstellen.

HORMONYOGA
Die Kombination aus Hatha Yoga und Kundalini Yoga wurde vor ca. 30 Jahren in Brasilien entwickelt. Zusätzlich kommen noch tibetische Energieübungen. Dabei werden die weiblichen Hormone stimuliert. Positiv wirkt sich Hormonyoga vor allem bei Regelbeschwerden aus. In den Wechseljahren können Hitzewallungen und Schlafstörungen gemindert werden. Auch bei unerfüllten Kinderwunsch empfiehlt sich Hormonyoga. Die Arbeit der Eierstöcke wird gestärkt. Hormonyoga sollte NICHT bei hormonell bedingten Erkrankungen durchgeführt werden - Myome, Endometriose, Brustkrebs, Osteoporose. Auch nicht in der Schwangerschaft oder bei akuten Herzerkrankungen.




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